Mit der Freude über die Nominierung für die Deutsche Rangliste für Niklas König im Doppel mit seinem Partner Lukas Förscher aus Berlin kam auch die Erkenntnis, dass die Wege zum Turnier weiter werden J.
Am Samstag Mittag ging die Zugfahrt bereits los und erst am Sonntag Abend kam man erschöpft wieder. Leider ist im Gepäck noch kein Pokal, dafür aber viel Erfahrung, ein 13. Platz und die Motivation bei der Deutschen Meisterschaft mehr zu zeigen.
Durch ein bisschen Auslosungspech in der ersten Runde bekam das Doppel die an Nummer 1 gesetzten aus Hessen. Mehr als gut “gegen halten“ war somit diesmal nicht angesagt. Dies gelang auch besonders im 2. Satz, der nur mit 17:21 verloren ging. Viele gute Ansätze waren bei beiden zu sehen, doch kam nicht der Flow der Nordrangliste auf.
Durch mentales Einsacken entstanden zu viele Eigenfehler, sodass auch das 2. Spiel verloren ging. Doppelpartner Lukas Förschner hatte durch viele Spiele in Einzel (11. Platz) und Mixed (2. Platz) am Vortag schon ein leichtes körperliches Defizit.
Doch für die weitere Entwicklung ist gesorgt: Sven Schüler (Berliner Coach), der die zwei Doppelspieler gecoacht hatte, wies auf die fehlenden Bausteine im Spiel hin, sodass nun beide Spieler im Training wissen was zu tun ist. Gelobt sei die Quälerei im Sport, auch Förderung genannt.
Leider fehlt hier bis zur Deutschen Meisterschaft ein wichtiger Baustein im Trainingsumfang, da es dem Gymnasium Horn nicht möglich zu sein scheint, die zweite wichtige Vormittagstrainingseinheit frei zu halten vom Unterricht. Verband, Trainer und Athlet haben hier natürlich fest mit geplant und können auch nachmittags keine weitere Einheit hinlegen. Hoffentlich findet die Schule hier schnellmöglichst eine andere Lösung.